Zum ersten Male ging es für uns mit der Swiss Air von Zürich nach Miami. Da die Ticketpreise zum Zeitpunkt unserer Planung – wir waren recht spät dran – bei LH einfach zu teuer waren, haben wir kurzerhand im September 2019 bei der Swiss gebucht – ist ja die kleine Schwester der LH und somit “sollte” dies unseren “Ansprüchen” genügen – dachten wir!!!

Wie immer, versuchen wir die Sitzplätze an den Notausgängen zu buchen, wir suchen uns auch bewußt Flüge, bei denen diese Sitze noch verfügbar sind. Mit 186cm fühle ich mich in den normalen Sitzen etwas zu überdimensioniert und bei Flugzeiten jenseits der 8-Stunden möchte ich mich auch nicht mehr “rein klemmen”.

So auch bei diesem Flug – LX66 – mit dem Airbus A330-300 der Swiss. Gebucht hatten wir die Reihe 29 mit den Sitzen A und B. Diese befinden sich vor den Toiletten und bieten wirklich enorme Fußfreiheit. Bei einem der letzten Flüge mit einer A333 der LH war die Konfiguration jedoch anders und eben nicht vor den Toiletten und genau das ist auch das Problem der Reihe 29 bei der Swiss. Die Beinfreiheit ist ohne Frage “enorm”, man könnte sich selbst auf den Boden legen und hätte genug Platz – wäre da eben diese Toilette nicht. Denn viele der Mitpassagiere halten von Privatsphäre oder Respekt mal gar nichts. Wir wurden mehrfach “getreten”, schief angesehen, weil wir uns “ausstrecken” konnten. Da spielt es keine Rolle, dass diese Sitze bei Buchung mit 75 Euro je Reisenden und Strecke zu buche schlagen.

Das gleiche Problem stellte sich auf dem Heimflug mit der Boing 777 heraus. Hier hatten wir die Reihe 39H sowie die 40G gebucht. Wobei die 40G vor dem Bulkhead bzw. direkt vor der Toilette in der Mitte ist. Auch hier hat man in mit dem Sitzplatz 39H mehr als genügend Beinfreiheit, jedoch besteht auch hier die Gefahr, dass die Mitpassagiere den Mehrraum als Aufenthaltsraum nutzen und man sich “permanent” im Verteidigungsmudos befindet.

Beide Flüge (Hin-Rückflug) waren sehr smooth, kaum Turbolenzen. Wobei der Hinflug von Zürich nach Miami mit knapp 11-Stunden schon an der Schmerzgrenze liegt (LX66). Das Entertainment an Board hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen, wobei das natürlich auch an der derzeitigen schwachen Kinoausbäute liegen mag. Jedoch war die Auswahl an Filmen bei unserem Flug im Oktober 2019 bei LH um weiten besser.

Was mir jedoch bei beiden Flügen aufgefallen ist, war die reservierten und manchmal unfreundlich wirkenden Flugbegleiterinnen. Bei keiner der Damen kam ein “Lächeln” zum vorschein. Antworten bekam man meist etwas “ruppig” serviert. Kenne ich so von der LH auch nicht.

Die Mahlzeiten waren dafür (für Flugzeugnahrung) sehr gut.

Vermutlich war das das erste und letzte Mal, dass wir mit der Swiss geflogen sind – wobei, sag niemals NIE!!!!