Mounjaro Projekt – Woche 2: Bye-bye, Red Bull Junkie!

Mounjaro Projekt – Woche 2: Bye-bye, Red Bull Junkie!

Freitagabend, kurz nach acht. Die zweite Mounjaro-Injektion mit 2,5 mg (wieder die vollen 60 Klicks) liegt gerade hinter mir. Und was soll ich sagen? Es war wieder absolut schmerzlos. Verrückt, wie schnell so etwas nach nur zwei Malen zur Routine wird.

Wenn ich auf die erste komplette Woche mit Mounjaro zurückblicke, gibt es eigentlich nur ein Wort, das es perfekt beschreibt: harmlos. Ich hatte absolut null Nebenwirkungen. Aber dafür hat sich mental und körperlich einiges getan.

Vom Red Bull Junkie zur absoluten Ruhe

Die für mich krasseste Veränderung der letzten Tage: Meine Gelüste sind komplett weg. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein echter Energy-Drink-Junkie war. Es gab Tage, da habe ich bis zu 8 Dosen Red Bull verdrückt. Nicht jeden Tag, klar, aber es kam definitiv viel zu häufig vor. Und jetzt? Nichts. Kein Verlangen, kein Schmachten. Der Heißhunger ist einfach komplett verdampft.

Es ist unbeschreiblich befreiend, nicht mehr ständig ferngesteuert ans Essen (oder an süße Getränke) denken zu müssen. Mein Kopf hat plötzlich Kapazitäten für ganz andere Dinge.

Ernährung & das neue Magen-Gefühl

Die Ernährungsumstellung läuft dank der Wirkung extrem gut und lässt sich super steuern. Ich setze auf deutlich mehr Eiweiß und lasse die „bösen“, einfachen Kohlenhydrate weg. Meine tägliche Kalorienaufnahme liegt aktuell bei rund 1.500 kcal.

Einziger Lerneffekt der Woche: Das Sättigungs- bzw. Völlegefühl tritt bei mir manchmal etwas verzögert ein. Man isst eine Portion, die ohnehin schon viel kleiner ist als früher, und ein paar Minuten später fühlt sich der Magen plötzlich „übervoll“ an. Da muss ich mein Tempo beim Essen wohl noch ein bisschen anpassen.

Und die oft beschriebene Trägheit im Darm? Ja, die Verdauung läuft spürbar langsamer ab, aber es ist absolut nicht so schlimm, wie man es in manchen Horrorberichten im Netz liest oder hört. Alles im grünen Bereich.

Die Waage und ein kleiner Dämpfer

Weiterhin ziehe ich mein Programm durch: jeden Tag über 3 Liter Wasser trinken und aktiv bleiben. Ich fahre viel Fahrrad, gehe große Runden mit dem Hund und mache zu Hause ein paar Übungen für den Oberkörper.

Das Ergebnis auf den Waagen am Freitagmorgen: Minus 2,5 kg in Woche 1.

Ich bin ehrlich: Das ist mir eigentlich ein bisschen zu viel und zu schnell für die erste Woche. Ein Großteil davon wird natürlich Wasser und der leere Magen-Darm-Trakt sein. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Wochen auf ein gesünderes, langsameres Tempo einpendelt.

Nebenprojekt: Das Mounjaro-Tracking

Weil ich die Daten und den Verlauf gerne ordentlich dokumentiert habe, habe ich diese Woche direkt angefangen, eine eigene kleine WebApp für das Tracking meines Mounjaro-Verlaufs zu entwickeln. Noch ist sie ganz am Anfang, aber mein Ziel ist es, dass sie bis zum Start des zweiten Pens (am 16.07.26) einsatzbereit ist. Ich werde hier auf dem Blog auf jeden Fall berichten!

Mein Fazit nach Woche 1

Ich bin bisher absolut begeistert. Wenn das so weitergeht, wird das Projekt ein voller Erfolg.

Bis nächsten Freitag!

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