Mounjaro
Hier sammle ich alle Beiträge aus meinem Mounjaro-Projekt – ehrlich, chronologisch und ohne medizinische Empfehlung. Von der Entscheidung über die ersten Wochen bis zu Updates rund um Tracking und Alltag.
Mounjaro Projekt – Woche 3: Es läuft einfach
Donnerstagabend, Injektionszeit. Die dritte Spritze mit 2,5 mg Mounjaro ist gesetzt und ehrlich gesagt gibt es dieses Mal gar nicht so viel Spektakuläres zu berichten. Es läuft einfach genauso rund, entspannt und unkompliziert weiter wie in den Wochen zuvor. Die Injektion fühlt sich mittlerweile nach absoluter Routine an, Nebenwirkungen sind nach wie vor Fehlanzeige und die Ernährungsumstellung klappt ungemein gut – völlig ohne Hindernisse oder das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen. Ich bin immer noch hellauf begeistert, wie gut das anschlägt. Der Blick auf die Waage und der Arzt-Check Ein bisschen was Neues gibt es dann aber doch: Ich war diese Woche beim Kontrolltermin bei meinem Hausarzt. Er ist super zufrieden mit dem Verlauf und wir haben den nächsten großen Bluttest für in ca. 6 bis 8 Wochen festgesetzt, um die inneren Werte im Auge zu behalten. Die Waage hat am Morgen auch ein neues Zwischenfazit geliefert: Insgesamt minus 5 kg seit dem Start vor zwei Wochen. Das Gewicht sinkt kontinuierlich und es fühlt sich einfach gut an. Meine wichtigsten Säulen (Und ein vergessenes Detail) Weil mich schon ein paar Fragen erreicht haben, was ich neben der Spritze mache, hier noch mal meine drei wichtigsten goldenen Regeln für den Alltag:Bewegung: Unbedingt aktiv bleiben und Bewegung fest einplanen – egal ob Fahrradfahren, die täglichen Hunderunden oder ein paar Kraftübungen zu Hause. Wasser, Wasser, Wasser: Nach wie vor trinke ich strikt meine 3 Liter am Tag. Ernährung: Konsequent auf fettiges Essen verzichten, das dankt einem der Magen unter Mounjaro extrem.Ein wichtiges Detail habe ich in den letzten Beiträgen übrigens komplett vergessen zu erwähnen: Ich habe nicht erst mit der ersten Spritze angefangen, meinen Körper zu unterstützen. Bereits vier Wochen vor dem Mounjaro-Start habe ich eine feste tägliche Routine mit Supplementen aufgebaut. Jeden Tag gibt es bei mir:Eiweißshakes (um die Muskelmasse zu schützen) Kollagen Omega 3 (aus Algen) KreatinDiese Vorbereitung hilft mir jetzt enorm dabei, fit zu bleiben und dem Körper alles zu geben, was er bei der reduzierten Kalorienmenge braucht. Update zu Mounly Meine Tracking-App läuft bisher klasse und ich dokumentiere jeden Tag fleißig meinen Verlauf darin. Ein paar der 48 Testcodes aus der Vorwoche sind noch übrig. Wenn du deinen Mounjaro-Weg also auch werbefrei und sicher auf einem deutschen Server tracken willst, schreib mir einfach kurz eine E-Mail an hello@heyswen.com. Kurzum: Woche 3 ist abgehakt. Es läuft einfach! Bis nächsten Donnerstag! Zurück zu Woche 2 und dem Mounly-Spezial · Übersicht: #Mounjaro.
Mounjaro Projekt – Spezial: Ein „langweiliges“ Wochenende und die Geburt von Mounly
Eigentlich stand für das vergangene Wochenende nicht viel auf dem Plan. Es war ehrlich gesagt ziemlich langweilig – aber genau das war das Beste, was mir passieren konnte. Ich habe die Ruhe genutzt, mich in den Code vergraben und kann heute stolz verkünden: Die Funktionalität meiner WebApp steht! Sie läuft. Die Optik ist zwar aktuell noch ein echtes „Entwickler-Design“ (sprich: hübsch ist anders, da muss ich noch ran), aber das Fundament steht. Ein Name ist mir bei den nächtlichen Code-Sessions auch eingefallen: Mounly. Und das Beste: Das Ganze ist ab sofort online unter www.mounly.de. Was kann Mounly überhaupt? Ich wollte ein Tool, das perfekt auf das zugeschnitten ist, was man während des Projekts wirklich braucht. Aktuell bietet die App folgende Funktionen:Pen-Verwaltung: Übersicht über die eigenen Pens inklusive Haltbarkeitsdatum, Dosis und einer Funktion für die „letzte goldene Dosis“. Injektionsverwaltung: Dokumentation, wann man welchen Pen mit welcher Dosis genutzt hat. Als reines Doku-Feature berechnet die App auch die nötigen Klicks (wichtig: das ist nur für die eigene Dokumentation, keine medizinische Empfehlung!). Körper- & Gewichtstracking: Erfassung des Gewichts sowie der Umfänge für Brust, Bauch und Hüfte. Tagebuch & Nebenwirkungen: Tägliche Erfassung von Befinden, Magen-Darm-Reaktionen oder sonstigen Bemerkungen. Smarter Kalender: Integrierte Erinnerungsfunktion via E-Mail, damit man den nächsten Injektionstag nicht verschläft. Nachschub-Planer: Berechnung der optimalen Pen-Bestellung beim Arzt oder der Online-Apotheke inklusive einkalkulierter Versanddauer. Auswertung & Statistik: Übersicht über den Gewichtsverlauf und die Kosten (was hat mich der Spaß bisher gekostet?). Außerdem lässt sich ein sauberer PDF-Report für den nächsten Arztbesuch exportieren.Das Thema Sicherheit (mir extrem wichtig!) Mounly ist eine reine Dokumentations-App. Sie bietet keinerlei medizinische Beratung, Tipps oder Empfehlungen. Dafür ist und bleibt der Hausarzt oder Spezialist zuständig. Da es sich hier um sensible Gesundheitsdaten handelt, mache ich bei der Sicherheit keine Kompromisse:Kein Daten-Missbrauch: Die App ist komplett werbefrei. Es wird nichts für Marketingzwecke geloggt oder zweckentfremdet. Made in Germany: Alles läuft auf einem sicheren, deutschen Server. Verschlüsselung: Die Datenbank dahinter ist komplett verschlüsselt und der Login ist zwingend mit einer 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) abgesichert.Lust auf einen Testlauf? (Ich habe 48 Codes) Im Moment ist Mounly noch in der geschlossenen Testphase und komplett auf Mounjaro ausgelegt. Man kann sich nicht einfach so registrieren. Wenn du deinen eigenen Weg ebenfalls sauber dokumentieren willst (und wie gesagt: du bekommst dort keine medizinischen Tipps!) und Lust hast, mir ein bisschen Feedback zu geben, was man noch verbessern könnte, schreib mir einfach eine kurze Mail an hello@heyswen.com. Ich habe aktuell noch exakt 48 Testcodes zu vergeben. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt! Zurück zu Woche 2 · Weiter mit Woche 3 · Übersicht: #Mounjaro.
Mounjaro Projekt – Woche 2: Bye-bye, Red Bull Junkie!
Freitagabend, kurz nach acht. Die zweite Mounjaro-Injektion mit 2,5 mg (wieder die vollen 60 Klicks) liegt gerade hinter mir. Und was soll ich sagen? Es war wieder absolut schmerzlos. Verrückt, wie schnell so etwas nach nur zwei Malen zur Routine wird. Wenn ich auf die erste komplette Woche mit Mounjaro zurückblicke, gibt es eigentlich nur ein Wort, das es perfekt beschreibt: harmlos. Ich hatte absolut null Nebenwirkungen. Aber dafür hat sich mental und körperlich einiges getan. Vom Red Bull Junkie zur absoluten Ruhe Die für mich krasseste Veränderung der letzten Tage: Meine Gelüste sind komplett weg. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein echter Energy-Drink-Junkie war. Es gab Tage, da habe ich bis zu 8 Dosen Red Bull verdrückt. Nicht jeden Tag, klar, aber es kam definitiv viel zu häufig vor. Und jetzt? Nichts. Kein Verlangen, kein Schmachten. Der Heißhunger ist einfach komplett verdampft. Es ist unbeschreiblich befreiend, nicht mehr ständig ferngesteuert ans Essen (oder an süße Getränke) denken zu müssen. Mein Kopf hat plötzlich Kapazitäten für ganz andere Dinge. Ernährung & das neue Magen-Gefühl Die Ernährungsumstellung läuft dank der Wirkung extrem gut und lässt sich super steuern. Ich setze auf deutlich mehr Eiweiß und lasse die „bösen“, einfachen Kohlenhydrate weg. Meine tägliche Kalorienaufnahme liegt aktuell bei rund 1.500 kcal. Einziger Lerneffekt der Woche: Das Sättigungs- bzw. Völlegefühl tritt bei mir manchmal etwas verzögert ein. Man isst eine Portion, die ohnehin schon viel kleiner ist als früher, und ein paar Minuten später fühlt sich der Magen plötzlich „übervoll“ an. Da muss ich mein Tempo beim Essen wohl noch ein bisschen anpassen. Und die oft beschriebene Trägheit im Darm? Ja, die Verdauung läuft spürbar langsamer ab, aber es ist absolut nicht so schlimm, wie man es in manchen Horrorberichten im Netz liest oder hört. Alles im grünen Bereich. Die Waage und ein kleiner Dämpfer Weiterhin ziehe ich mein Programm durch: jeden Tag über 3 Liter Wasser trinken und aktiv bleiben. Ich fahre viel Fahrrad, gehe große Runden mit dem Hund und mache zu Hause ein paar Übungen für den Oberkörper. Das Ergebnis auf den Waagen am Freitagmorgen: Minus 2,5 kg in Woche 1. Ich bin ehrlich: Das ist mir eigentlich ein bisschen zu viel und zu schnell für die erste Woche. Ein Großteil davon wird natürlich Wasser und der leere Magen-Darm-Trakt sein. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Wochen auf ein gesünderes, langsameres Tempo einpendelt. Nebenprojekt: Das Mounjaro-Tracking Weil ich die Daten und den Verlauf gerne ordentlich dokumentiert habe, habe ich diese Woche direkt angefangen, eine eigene kleine WebApp für das Tracking meines Mounjaro-Verlaufs zu entwickeln. Noch ist sie ganz am Anfang, aber mein Ziel ist es, dass sie bis zum Start des zweiten Pens (am 16.07.26) einsatzbereit ist. Ich werde hier auf dem Blog auf jeden Fall berichten! Mein Fazit nach Woche 1 Ich bin bisher absolut begeistert. Wenn das so weitergeht, wird das Projekt ein voller Erfolg. Bis nächsten Freitag! Zurück zu Woche 1 · Weiter mit Mounly-Spezial oder direkt zu Woche 3.
Mounjaro Projekt – Woche 1: Der (fast schon langweilige) Start
Jetzt sind tatsächlich erst zwei Tage seit meiner ersten Mounjaro-Injektion vergangen, und ich bin ehrlich gesagt ziemlich positiv überrascht, wie unspektakulär der Start bisher gelaufen ist. Am Donnerstagabend, den 18.06.2026, habe ich meine erste Spritze ganz in Ruhe gesetzt — gestartet bin ich mit der Einstiegsdosis von 2,5 mg Tirzepatid (also den vollen 60 Klicks des ersten Pens). Die ersten 48 Stunden: Ruhe im Karton Die erste Nacht war völlig unauffällig. Keine nennenswerten Nebenwirkungen, kein flaues Gefühl, nichts, was mich irgendwie aus dem Takt gebracht hätte. Und auch bis heute, Samstag, ist alles weiterhin entspannt geblieben. Was ich aber schon relativ schnell gemerkt habe:Der Heißhunger war nach ungefähr 12 bis 16 Stunden deutlich gedämpft. Das war für mich schon ein spürbarer Unterschied. Das Sättigungsgefühl setzte am Freitag beim ersten Abendessen superschnell ein – ich hatte direkt ein ordentliches Völlegefühl, und das schon nach einer ganz normalen Portion.Die Vorbereitung ist die halbe Miete Ganz unvorbereitet bin ich das Ganze natürlich nicht angegangen. Ich habe schon etwa drei Wochen vor der ersten Spritze angefangen, meine Gewohnheiten umzustellen: täglich mindestens 3 Liter trinken, keine zuckerhaltigen Getränke mehr und auch der Alkohol bleibt weg. Das ziehe ich bis heute konsequent durch. Gewogen wird bei mir übrigens immer morgens, nach dem Toilettengang und auf nüchternen Magen. Um ganz sicherzugehen, nutze ich zwei Waagen parallel (die Renpho MorphoScan und die Withings BodyFit). Am Samstag zeigte die Waage 0,8 kg weniger. Natürlich ist das nach zwei Tagen nur Wasser und nichts, was man überbewerten sollte – aber es fühlt sich trotzdem gut an! Und der Piks? Harmlos. Die Injektion selbst war übrigens viel harmloser, als ich es mir vorher ausgemalt hatte. Die Nadel ist so fein, dass man sie kaum spürt. Gespritzt habe ich im Bauchbereich, ungefähr 5 cm neben dem Bauchnabel — völlig unkompliziert. Mein Fazit nach den ersten Tagen Bisher alles bestens. Keine Nebenwirkungen, weniger Heißhunger, ein frühes Sättigungsgefühl und insgesamt ein sehr ruhiger, angenehmer Start mit Mounjaro. Ich hatte mir den Start ehrlich gesagt deutlich „größer“ vorgestellt — mit mehr Unsicherheit oder vielleicht auch mit den typischen Magen-Darm-Nebenwirkungen. Aber bisher ist es einfach nur angenehm normal. Und genau das macht mich gerade ziemlich optimistisch für die kommenden Wochen! Zurück zum Start: Warum ich mit Mounjaro beginne. Weiter geht’s mit Woche 2.
Mein Weg mit Mounjaro – warum ich damit beginne
Ich habe mich dazu entschieden, meine Erfahrungen mit Mounjaro hier auf meiner privaten Webseite festzuhalten. Nicht als medizinische Empfehlung, nicht als Anleitung für andere, sondern als eine Art persönliches Tagebuch. Ein ehrlicher Rückblick auf meinen Weg, meine Gedanken, meine Zweifel, meine Fortschritte und vermutlich auch auf die Tage, an denen nicht alles rundläuft. Der Auslöser für diese Entscheidung war nicht einfach nur der Wunsch, auf der Waage eine kleinere Zahl zu sehen. Natürlich spielt Gewicht eine Rolle. Und ja, ich fühle mich mit meinem Übergewicht nicht wohl. Ich glaube auch, dass man sich da nichts vormachen muss. Wer deutlich zu viel Gewicht mit sich herumträgt, merkt das im Alltag. Körperlich, manchmal auch mental. Aber der eigentliche Grund liegt tiefer. Nach einer Meniskusentfernung wurde mir bewusster, welche Folgen mein Gewicht langfristig für meine Knie haben kann. Ich möchte auch in den kommenden Jahren und im Alter noch möglichst viel unternehmen können. Laufen, reisen, aktiv sein, Dinge erleben. Und das am liebsten so schmerzfrei wie möglich. Der Gedanke, irgendwann frühzeitig künstliche Kniegelenke zu brauchen, ist nichts, worauf ich einfach warten möchte. Deshalb habe ich mich nach längerer Überlegung dazu entschieden, mich intensiver mit Mounjaro (Wirkstoff Tirzepatid) zu beschäftigen. Vor der Entscheidung habe ich viele Wochen gelesen, recherchiert und mir unzählige Erfahrungsberichte angesehen. Deutsche Inhalte, aber auch viele englische Videos und Berichte. Dabei wurde mir schnell klar: Das ist kein Wundermittel, das man mal eben nimmt und dann läuft alles von allein. Es kann helfen, aber es kann auch Nebenwirkungen geben. Und es kann auch sein, dass es bei einem selbst nicht so funktioniert, wie man es sich erhofft. Genau deshalb war für mich von Anfang an klar: Wenn ich diesen Weg gehe, dann nur unter ärztlicher Aufsicht. Ich habe also mit meinem Arzt darüber gesprochen. Auch er hat mir sehr deutlich erklärt, welche Nebenwirkungen auftreten können und dass man realistisch bleiben muss. Es gibt keine Garantie. Mounjaro kann unterstützen, aber es ersetzt keine bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, dem eigenen Verhalten und der eigenen Gesundheit. Vor der ersten Injektion wurde deshalb noch ein Bluttest gemacht, um die wichtigsten Werte zu erfassen. Das war mir wichtig, weil ich nicht einfach blind starten wollte. Wenn ich so etwas mache, dann möchte ich wissen, wo ich gesundheitlich stehe, und regelmäßig kontrollieren lassen, ob alles im Rahmen bleibt. Dieser erste Beitrag ist also mein Startpunkt. Ich weiß noch nicht, wie dieser Weg genau verlaufen wird. Ich weiß nicht, wie mein Körper reagiert. Ich weiß nicht, wie schnell oder langsam sich etwas verändert. Und ich weiß auch nicht, ob es Phasen geben wird, in denen ich zweifle oder genervt bin. Aber genau deshalb schreibe ich es auf. Ehrlich, realistisch und ohne Schönreden. Alle weiteren Wochenberichte aus dem Projekt findest du gesammelt unter #Mounjaro. Weiter geht’s mit Woche 1.